| 1925 | Gründung des Unternehmens in Weinsberg durch Hermann Vollert – die erste Generation beginnt: Schlosserarbeiten, Fahrradreparaturen, Bau von Brunnen und Pumpen sowie Seilbahnen für Weinberge. |
| 1935 | Die Weinbergseilbahnen lieferten den ersten Baustein für den Einstieg in die Transporttechnik – die später folgenden Kübel- und Materialseilbahnen das Know-how für den Umgang mit immer größeren Lasten. |
| 1939 | Hermann Vollert entwickelte seine Schlosserei in den 30er-Jahren zu einem Maschinenbaubetrieb. 1939 wurde der Betrieb zu einer rund 300 qm großen Werkstatt am heutigen Firmensitz in Weinsberg erweitert. |
| 1947 | Nach dem tragischen Tod von Hermann Vollert führte seine Frau Mina Vollert mit ihrem 20-jährigen Sohn Herbert den Betrieb mit rund zehn Mitarbeitern weiter. |
| 1951 | Anfang der 50er-Jahre übertrugen die Ingenieure von Vollert ihr Seilbahn-Know-how auf bodengeführte Seilzuganlagen und revolutionierten damit die Transportwege in der Holzindustrie. Bis Mitte des folgenden Jahrzehnts wurden zahlreiche Sägewerke ausgerüstet. |
| 1962 | Feinstes Porzellan und tonnenschwere Ziegelsteine: Vollert entwickelte ab den 50er-Jahren zahlreiche Transportkonzepte für Ziegeleien und Hersteller von Feinkeramik, unter anderem für Meissner Porzellan und Villeroy & Boch. |
| 1963 | Ab Anfang der 60er-Jahre baute Vollert zahlreiche Rangier- und Verladesysteme, unter anderem für Güterbahnhöfe oder zur Verladung von Schüttgut. |
| 1973 | Im Auftrag des Bauunternehmens Härer ließen die Ingenieure Transportpaletten im Betonfertigteilwerk erstmalig direkt umlaufen – eine platzsparende und bis dahin einzigartige Lösung. Damit war das Prinzip des Palettenumlaufs geboren. |
| 1974 | Mit der ersten „selbstfahrenden Rangieranlage“ gelang eine herausragende Erfindung. Der sogenannte Rangier-Robot kombiniert die Vorteile einer autarken Lokomotive mit denen ortsfester Seilzuganlagen – eine kleine Sensation, bis heute. |
| 1987 | Seit den 80er-Jahren beschäftigt sich Vollert mit Intralogistiksystemen für die Metall- und Aluminiumindustrie sowie die Automobilindustrie. Den Einstieg markierte 1982 eine Anlage zum Stahlbrammentransport für die Salzgitter AG; das erste Hochregallager für Coils entstand 1991 für die VAW Vereinigten Aluminium Werke (heute Hydro) in Grevenbroich. |
| 1988 | Die 80er-Jahre waren die Zeit der Internationalisierung: Großprojekte im europäischen Ausland, in Lateinamerika, im Nahen und Mittleren Osten, in Asien und selbst in Australien. |
| 1994 | Neue Kunden in der Luftfahrt- und Automobilindustrie: Mitte der 90er-Jahre entstanden in den Airports von Taipeh, Hongkong, Singapur und Korea mehrere Lager für Luftfracht-Container. Ab der Wendezeit 1989 entstanden zahlreiche neue Betonfertigteilwerke. |
| 1999 | Die 3. Generation geht an Bord: Hans-Jörg Vollert, der Enkel des Firmengründers, übernimmt 75 % der Anteile und die Führung des Unternehmens. |
| 2003 | Die Dimensionen der Projekte nehmen stark zu. Vollert entwickelt sich vom Maschinenlieferanten zum Generalunternehmer und baut Anlagenlösungen auf allen Kontinenten – in China die größten Coil-Hochregallager der Welt mit Lagerkapazitäten für 100.000 Tonnen Aluminium, in Neukaledonien ein hochmodernes Betonfertigteilwerk. |
| 2015 | Vollert feiert 90-jähriges Jubiläum und investiert 4 Mio. Euro in die Zukunft. |
| 2018 | Mit dem VLEX entwickelt Vollert ein neuartiges 2-Wege-Fahrzeug mit batteriebetriebenem Elektroantrieb für das Rangieren auf Schiene und Straße. |
| 2021 | Vollert entwickelt ein komplett neues, platzsparendes Container-Logistikkonzept: 70 % weniger Lagerfläche und 90 % weniger Transport- und Verladeprozesse bei gleichzeitig geringeren Lärm- und Schmutzemissionen. |
| 2025 | Unter der Firmierung Vollert Heavy Duty Solutions und mit geschärftem Fokus auf Schwerlast-Intralogistiklösungen stellt sich Vollert zukunftssicher auf – mit fortbestehender Familienführung und der PKD Holding als strategisch starkem Partner. |