Unsere Rangierfahrzeuge sind speziell darauf ausgelegt, in verschiedenen Branchen und Anwendungen am Gleisanschluss zuverlässig zu arbeiten. Ob in der Industrie, in Logistikzentren oder im Hafenbetrieb – unsere Fahrzeuge bieten die notwendige Flexibilität und Effizienz für unterschiedlichste Rangieraufgaben. Mit robuster Bauweise und präziser Steuerung unterstützen sie Sie dabei, Ihre Arbeitsabläufe zu optimieren und den Güterumschlag zu erleichtern.
2.1
Chemische Industrie
In der chemischen Industrie ist jeder Rangierprozess sicherheitsrelevant: Kesselwagen mit brennbaren, explosiven oder umweltgefährdenden Stoffen müssen zuverlässig, präzise und unter strengen Sicherheitsanforderungen bewegt werden. Vollert realisiert individuelle Lösungen für komplexe Werksgleisanlagen – von stationären Rangieranlagen über Rangier-Robots bis zu Zweiwege-Fahrzeugen, auch für den Einsatz in Ex-Schutzbereichen.
2.2
Petrochemie und Raffinerien
In der Petrochemie und in Raffinerien gelten höchste Sicherheitsanforderungen: Kesselwagen mit Benzin, Diesel, Kerosin und anderen Gefahrstoffen müssen zuverlässig, präzise und unter strengen Explosionsschutzvorgaben bewegt werden. Intelligente Rangierkonzepte ermöglichen das exakte Positionieren einzelner Waggons und ganzer Zugverbände – auch bei engen Zeitfenstern und hohen Zuglasten.
2.3
Bergbau
Im Bergbau muss Rangiertechnik auch unter härtesten Bedingungen zuverlässig funktionieren: Schüttgüter wie Erz, Kohle, Koks und Mineralien erzeugen Staub und hohe Belastungen, während schwere Zugverbände, Steigungen und weitläufige Gleisanlagen maximale Zugkraft und Robustheit erfordern. Vollert liefert Lösungen für Minen, Steinbrüche und Rohstoffgewinnungsbetriebe.
2.4
Metallindustrie und Hüttenwerke
Schwere und sperrige Güter, hohe Temperaturen, Staub und Schmutz sowie komplexe Werksgleisanlagen stellen besondere Anforderungen an Zugkraft, Robustheit und Präzision. Die Systeme gewährleisten das sichere Bewegen und exakte Positionieren von Waggons selbst unter hoher thermischer Belastung und anspruchsvollen Taktzeiten.
2.5
Hafenlogistik
In der Hafenlogistik zählt jede Minute: Züge müssen innerhalb enger Zeitfenster bereitgestellt, be- und entladen werden, während gleichzeitig Schiffe, Lkw und weitere Züge auf begrenztem Raum koordiniert werden. Die Systeme integrieren den Schienentransport nahtlos in die übergeordneten Umschlagprozesse – für eine zuverlässige Verbindung zwischen Schiff, Schiene und Straße.
2.6
Rohstoff- und Baustoffindustrie
In Steinbrüchen sowie in Kies-, Zement- und Baustoffwerken prägen große Materialmengen, hohe Wagengewichte und anspruchsvolle Einsatzbedingungen den Rangieralltag. Parallel gilt es, Leerwagen bereitzustellen, beladene Züge zügig abzuziehen und Wagen exakt unter den Verladeeinrichtungen zu positionieren – im laufenden Produktionsbetrieb.
2.7
Agrarindustrie
Getreide, Saatgut, Futtermittel und Düngemittel werden in großen Mengen bewegt, reagieren jedoch empfindlich auf Feuchtigkeit, Verschmutzung und mechanische Einwirkungen. Silos, Lagerhallen und Förderanlagen sorgen für komplexe Gleisstrukturen, während insbesondere in Erntezeiten hohe Umschlagmengen und enge Zeitfenster bewältigt werden müssen.
2.8
Holz- und Papierindustrie
Rundholz, Schnittholz, Holzschnitzel, Zellstoff und Papierprodukte stellen eigene Anforderungen an Transport und Rangieren. Staub, Feuchtigkeit und wechselnde Witterungsbedingungen verlangen robuste Technik und zugleich eine präzise, materialschonende Bewegung der Waggons an Sägewerken, Papierfabriken, Zellstoffwerken und Verladestationen.
2.9
Energieerzeuger und Kraftwerke
In Kraftwerken, insbesondere Kohlekraftwerken, werden große Mengen an Schüttgut wie Kohle oder Biomasse transportiert. Dies erfordert spezielle Waggons und Ausrüstung für das effiziente Be- und Entladen. Die transportierten Materialien sind oft schwer, was besondere Anforderungen an die Tragfähigkeit der Gleisanlagen und die Leistungsfähigkeit der Rangieranlagen stellt.
2.10
Verkehrsbetriebe und Schienenfahrzeugbau
Hier stehen Fahrzeugverfügbarkeit, Betriebssicherheit, Taktstabilität und technische Präzision im Vordergrund. Ein zentrales Merkmal ist die hohe Takt- und Zeitkritikalität: Fahrzeuge müssen morgens pünktlich aus dem Depot in den Linienbetrieb überführt und nachts wieder eingeordnet werden. Rangierprozesse finden häufig in engen Zeitfenstern statt, etwa zwischen Betriebsende und Wartungsbeginn.