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Vollert Heavy Duty Solutions - zur Startseite Engineering Your Success

Lösungen für Rangier- und Verladeprozesse

Rangieren mit den Experten

Als Innovationsgeber und führender Technologiepartner für vielseitige Industrie- und Anwendungsbereiche entwickelt Vollert wirtschaftliche Rangier- und Verladesysteme für Neben- und Anschlussbahnen.

Rangier-Robot PRO von Vollert beim Verschub von Güterwagen

bis 8.000 t

Rangier-Robot PRO – für raue Umgebungsbedingungen in Häfen und Minen

Pos. 01 — Wir bewegen, was andere nicht bewegen können

bis 7.000 t Zuglast

Leidenschaft und Know-how verbinden wir mit zukunftsorientierten Ideen, um die logistischen Abläufe in der Güterverladung in Raffinerien, Minen, Häfen, Stahl- oder Zementwerken zuverlässig und effizient zu gestalten – heute und morgen. Dabei erhalten Sie nicht nur unsere Standardlösung. Wir erarbeiten für Sie auch ein individuell auf die Gleisbedingungen, die Güterart und die erforderliche Zugkraft zugeschnittenes Rangier- und Verladekonzept.

Unsere Technologie ist ausgelegt für Zuglasten von 7.000 Tonnen und mehr. Verschiedene Antriebssysteme und Fahrzeugmodelle ermöglichen die Auswahl der besten Lösung für Ihre Anforderungen – von stationären Rangieranlagen bis zum emissionsfreien Zweiwege-Fahrzeug. Dabei erhalten Sie echte Expertise aus mehr als 70 Jahren Know-how vom Pionier der Rangiertechnik.

700Rangiersysteme weltweit
7.000Tonnen und mehr Zuglast
70Jahre Know-how
EingangBereitstellen

Waggons ladegerecht positionieren, auch auf der Waage

ProzessVerladen

Be- und Entladen im Takt, auch in ATEX-Zonen

AusgangVerziehen

Wagengruppen bis 8.000 t zum Übergabepunkt bewegen

Pos. 02 — Stationäre Rangieranlagen

bis 4.000 t · Seilzug

Bewährte Seilzug-Rangieranlagen

Seit den 50er-Jahren werden ortsfeste, seilgebundene Rangieranlagen für das Verziehen von Eisenbahnwaggons und Zügen eingesetzt. Gerade in ex-geschützten Arbeitsbereichen erfüllen unsere Systeme die höchsten Sicherheits- und Prüfvorschriften. Sämtliche mechanischen und elektrischen Komponenten müssen in diesem Fall die CE-Kennzeichnung nach der ATEX-Richtlinie vorweisen.

Eine doppelte Spannvorrichtung für das Zug- und Leerlaufseil sowie ein automatisches Nachspannen des Seiles gewährleisten reibungslose und wirtschaftliche Abläufe. Einzelne Waggons können exakt auf einer Waage bzw. an einem Verladepunkt positioniert oder der komplette Zug mit niedriger, konstanter Geschwindigkeit automatisiert bewegt werden. Seilzuganlagen von Vollert stehen für eine kompakte, robuste und verlässliche Technik – weltweit in Be- und Entladestellen, Ex-Schutz-Bereichen, Zugwaschanlagen und Wartungsbetrieben rund um die Uhr im harten Alltagsbetrieb.

2.1
Normalspurschubwagen einer stationären Rangieranlage

4.000 t

Normalspurschubwagen

Bei Sackgleisen wird gerne eine Rangieranlage mit Normalspurschubwagen eingesetzt; hier können schwere Züge bis zu einem Gesamtgewicht von 4.000 t bewegt werden. Als zusätzliche Variante kann der Schubwagen seitlich ausfahren, damit das Gleis für den Durchgangsverkehr frei befahrbar ist.

  • Zugkräfte bis 170 kN
  • max. Anhängelast ca. 4.000 t
  • Rangiergeschwindigkeit mit Last 0,4 m/s, ohne Last bis 1,0 m/s
  • Rangierlängen bis 500 m
  • Einbauposition seitlich ausfahrbar oder hinter dem Prellbock
2.2
Radsatzschubwagen im Durchgangsgleis

1.200 t

Radsatzschubwagen

Bei Durchgangsgleisen empfiehlt sich eine Rangieranlage mit Radsatzschubwagen, damit bei eingefahrenen Schubrollen das Gleis frei befahrbar bleibt. Da die Schubrollen an jeder beliebigen Achse angreifen können, sind alle gängigen Verlademethoden möglich.

  • Zugkräfte bis 50 (70) kN
  • max. Anhängelast ca. 1.200 t
  • Rangiergeschwindigkeit mit Last 0,5 m/s, ohne Last bis 1,4 m/s
  • Doppelschubrollen für einen sicheren Betrieb
2.3
Kleinschubwagen mit Mitnehmerkette

700 t

Kleinschubwagen / Mitnehmerkette

Ein geschlossenes Seilzugsystem liegt ständig längs der Rangierstrecke, die Ankopplung an den Zug erfolgt über eine Anschlagkette bzw. eine Kuppelstange.

  • Zugkräfte bis 30 kN (50 kN)
  • max. Anhängelast ca. 700 t
  • Rangiergeschwindigkeit mit Last 0,3 m/s, ohne Last 0,6 m/s
  • Rangierlängen bis 200 m
  • Einbau über- und unterflur möglich

Pos. 03 — Autonome Rangierfahrzeuge

750 t bis 8.000 t

Rangier-Robot: vier Baugrößen

Stück- und Schüttgut, Flüssigkeiten oder Gase wirtschaftlich und effizient zu verladen und zu rangieren, spielt heute eine wichtige Rolle in den innerbetrieblichen Logistikabläufen. Der selbstfahrende Rangier-Robot kombiniert die Vorteile einer autarken Rangierlokomotive mit denen ortsfester Seilzuganlagen. Nicht stationär gebunden sind Gleiswechsel jederzeit möglich. Namhafte Kunden weltweit aus der chemischen, Mineralöl- und Agrarindustrie, aus der Stahl- und Metallindustrie sowie in Eisenbahn- und Hafenterminals vertrauen auf unsere bewährten und robusten Rangierlösungen.

3.1

Rangier-Robot COMPACT

bis 750 t Anhängelast

Klein, praktisch und robust – das macht die Kompaktklasse von Vollert aus. Allradgetrieben ermöglicht das kleine Kraftpaket einen wirtschaftlichen und ökologischen Rangierbetrieb. Trotz der kompakten Größe ist eine optimale Traktion dank hohem Dienstgewicht gewährleistet. Für die Energieversorgung sorgen wahlweise eine aufladbare Hochleistungs-Batterie oder eine umweltbewusste Diesel-Elektro-Antriebseinheit.

3.2

Rangier-Robot STANDARD

2-achsig · bis 2.400 t Anhängelast

Der Klassiker – die ideale Lösung für einen wirtschaftlichen Verlade- und Rangierbetrieb. Geringe Betriebs- und Wartungskosten, hoch automatisierte Abläufe sowie eine hohe Anlagenverfügbarkeit machen diese Lösung optimal für sämtliche innerbetrieblichen Verlade-, Umschlag- und Wägevorgänge. Energieversorgung wahlweise über Kabeltrommel, Schleppkabel, Schleifleitung, Hochleistungs-Batterie oder Diesel-Elektro-Antrieb; für ex-geschützte Bereiche mit ATEX-zertifizierten Technik-Paketen.

3.3

Rangier-Robot PRO

2-, 4- oder 6-achsig · bis 8.000 t Anhängelast

Für besonders raue und harte Umgebungsbedingungen, wie sie bei der Schüttgutverladung in Häfen oder Minen herrschen. Eine maximale Zugkraft von 300 kN gewährleistet, dass Güter verschiedenster Form transportiert und verladen werden können. Exaktes Positionieren mit ca. 5 cm/s ist ebenso möglich wie Fahrgeschwindigkeiten bis 40 km/h. Umfangreiches Ausstattungsprogramm: Spurweite nach Wunsch, Federung, Drehgestelle, Funkfernsteuerung, Druckluftversorgung, Besandung, Schleuderschutz, Rangierkupplung.

3.4

Rangier-Robot PRO ECO

Hybridantrieb

Der elektrische Antrieb hat nicht nur einen hervorragenden Wirkungsgrad, sondern garantiert auch ein konstant hohes Drehmoment. Die Leistung ist umgehend bei niedrigen Motordrehzahlen abrufbar. Die hohe Effizienz verringert den Kraftstoffverbrauch und den Ausstoß von NOₓ und CO₂; zusammen mit dem Partikelfilter werden 99 % weniger Rußpartikel an die Umwelt abgegeben.

Rangier-Robot im Einsatz an einer Verladeanlage

24/7-Betrieb

Autonome Rangierfahrzeuge übernehmen Bereitstellung, Verladung und Verzug

Pos. 04 — Zweiwege-Fahrzeug VLEX

bis 600 t · 100 % elektrisch

Zweiwege-Rangierfahrzeug für Gleis und Straße

Rangierfahrzeuge mit Zweiwegetechnik vereinen neben dem sauberen Elektroantrieb mehrere Vorteile. Wir haben den 2-Wege-Robot VLEX für den rauen Alltagseinsatz im Gleisanschluss konstruiert: Alle Komponenten sowie der Stahlbau sind extrem robust ausgeführt. Gleichzeitig haben Sie maximale Antriebskraft und erleben Technik-Features wie die schwingende Pendelachse für erhöhte Entgleisungssicherheit. In wenigen Sekunden wechseln Sie sicher vom Gleis auf die Straße.

  • Mehr Kraft und Ausdauer: 100 % E-Mobilitäts-Antriebskonzept
  • Wechsel von Gleis auf Straße durch neuartige Joystick-Fernsteuerung mit Farbcodes
  • Hohe Entgleisungssicherheit durch Pendelachse und intelligente Spurführungseinheiten
  • Emissionsfrei und leise – auch im Einsatz in geschlossenen Lager- und Produktionsbereichen
Zweiwege-Robot VLEX – Baugrößen im Vergleich
MerkmalVLEX 20VLEX 40
Zuglastbis 300 tbis 600 t
Zugkraft20 kN40 kN
Eigengewicht4,5 t10 t
Knicklenkung± 45°± 35°
Batterie80 V / 360 Ah80 V / 875 Ah
Antrieb4 × 4 Radnabenmotoren, 100 % elektrisch4 × 4 Radnabenmotoren, 100 % elektrisch
Zweiwege-Robot VLEX beim Gleiswechsel

Gleis + Straße

Der VLEX wechselt in Sekunden von der Schiene auf die Straße

Pos. 05 — Transportwagen und Schiebebühnen

bis 300 t Traglast

Schwerlasttransportwagen mit Schiebebühne im Werk

300 t

Gleisgebundene Transportfahrzeuge und Schwerlastmanipulatoren

Schwerlasttransportwagen und Schiebebühnen

Für den innerbetrieblichen Transport von schweren Lasten liefert und installiert Vollert gleisgebundene Transportfahrzeuge und Schwerlastmanipulatoren für alle Anwendungsbereiche, zum Beispiel für Stahl- und Hüttenwerke, die Aluminiumindustrie, die Bahnindustrie oder die Waggonfertigung.

Transportwagen mit Traglasten bis 300 t für Schrottkörbe, Brammen oder Coils gehören ebenso zum Programm wie komplexe Automatisierungssysteme. Die Anlagen werden einschließlich der von uns entwickelten Steuerung vor Ort in Produktionsanlagen integriert.

Portal-Trogschiebebühnen, Außen- und Innenschiebebühnen, versenkte oder überflur laufende Schiebebühnen kommen zum Einsatz, wenn Schienenfahrzeuge oder deren Komponenten bei minimalem Platzbedarf auf Gleisen verschoben werden sollen. Vollert modernisiert oder baut Schiebebühnen bis zu 36 m Länge und einer Tragfähigkeit bis zu 200 t.

Pos. 06 — Das richtige Rangierkonzept

Antriebe im Vergleich

Rangierkonzepte im Gleisanschluss

Bei der Auswahl der passenden Rangierlösung sollten zu Beginn die Rahmenbedingungen wie Einsatzland, Klima und weitere örtliche Besonderheiten geklärt werden. Ganz entscheidend sind die Antworten auf die W-Fragen: Was wird verladen, entladen oder rangiert? Mit welchen Tonnagen ist zu rechnen? Wie gestaltet sich der betriebliche Ablauf, wo und wann?

Herausforderungen im Gleisanschluss

Platzmangel

Innerbetriebliche Gleisanschlüsse befinden sich oft in beengten Verhältnissen mit begrenztem Platz für Rangierbewegungen. Dies erfordert präzise Rangierabläufe, um Kollisionen und Unfälle zu vermeiden.

Zeitdruck

In vielen Betrieben besteht hoher Zeitdruck, um die Produktion oder den Transportablauf nicht zu stören. Dies erfordert effizientes und schnelles Arbeiten, ohne die Sicherheit zu gefährden.

Vielfalt

Innerbetriebliche Anlagen nutzen häufig verschiedene Waggons. Dies erfordert Flexibilität und Expertise bei der Vorplanung der Abläufe und der Auswahl der Technologie.

Antriebstechnologien im Vergleich

Dieselelektrischer Antrieb eines Rangierfahrzeugs

Diesel

Klassisch: der Diesel-Antrieb

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der hohen Verfügbarkeit: Fahrzeuge sind unabhängig von externer Energieinfrastruktur einsetzbar und erreichen große Antriebsleistungen direkt vor Ort. Stillstandszeiten entstehen im Wesentlichen nur durch Betankung oder planmäßige Wartung. Trotz Fortschritten in der Abgasnachbehandlung bleibt ein vollständig emissionsfreier Betrieb nicht möglich; hinzu kommen geringerer Wirkungsgrad, höhere Betriebs- und Wartungskosten sowie der Aufwand für die Tankinfrastruktur.

Batterieelektrisches Rangierfahrzeug beim Laden

Batterie

Emissionsfrei: der Elektro-Antrieb

Der batterieelektrische Antrieb ermöglicht lokal emissionsfreien Betrieb bei vergleichsweise geringem Wartungsaufwand und arbeitet autark auf Anschlussgleisen. Die Einsatzdauer ist durch die Batteriekapazität begrenzt: In der Regel lässt sich ein Zwei-Schicht-Betrieb realisieren, die Ladezeit beträgt etwa acht Stunden. Lithium-Eisen-Batterien sind thermisch stabil, zyklenfest und liefern auch bei niedrigem Ladezustand gleichmäßige Leistung. Ein Ladeplatz muss so eingeplant werden, dass er den übrigen Rangierbetrieb nicht beeinträchtigt.

Rangierfahrzeug mit Kabeltrommel-Antrieb

Kabel

Robust: der Kabeltrommel-Antrieb

Die Energieversorgung erfolgt über eine mitgeführte, auf- und abwickelbare Leitung. Die Leitung steht permanent unter Zug und wird über eine Trommel automatisch nachgeführt – unabhängig davon, ob sich das Fahrzeug von der Einspeisestelle entfernt oder wieder auf sie zubewegt. Wie beim Batterieantrieb ist der Betrieb lokal emissionsfrei bei geringem Wartungsaufwand; die Reichweite ist durch die Kabellänge bestimmt.

Der Trend zu emissionsarmen Antrieben ist deutlich – getrieben durch gesetzliche Auflagen, gestiegenes Umweltbewusstsein und den Wunsch nach wartungsarmer Technik. In der Antriebsauslegung müssen jedoch alle Komponenten ganzheitlich betrachtet werden: Wann amortisiert sich eine Antriebsbatterie von der Herstellung bis zum Recycling gegenüber einem Dieselmotor? Genau hier setzen intelligente Hybridsysteme an, deren Anteile kundenspezifisch abgestimmt werden.

Pos. 07 — Modellübersicht

Technische Daten

Alle Baureihen auf einen Blick

Rangier- und Verladetechnik von Vollert – Anhängelasten und Antriebe
Produkt / ModellAnhänge- bzw. ZuglastAntriebMerkmale
Normalspurschubwagenca. 4.000 tSeilzugZugkräfte bis 170 kN, 0,4–1,0 m/s, Rangierlängen bis 500 m
Radsatzschubwagenca. 1.200 tSeilzugZugkräfte bis 50 (70) kN, 0,5–1,4 m/s, Doppelschubrollen
Kleinschubwagen / Mitnehmerketteca. 700 tSeilzugZugkräfte bis 30 (50) kN, 0,3–0,6 m/s, Rangierlängen bis 200 m
Rangier-Robot COMPACTbis 750 tBatterie oder Diesel-Elektroallradgetrieben
Rangier-Robot STANDARDbis 2.400 telektrisch (Kabel/Batterie) oder dieselelektrisch2-achsig, EX-/teil-EX-Ausführung
Rangier-Robot PRObis 8.000 tdiesel-hydrostatisch, -hydrodynamisch oder -elektrisch2-, 4- oder 6-achsig, Zugkraft 300 kN, bis 40 km/h
Rangier-Robot PRO ECOwie PROHybrid (Verbrennung + Elektro)99 % weniger Rußpartikel
2-Wege-Robot VLEX 20bis 300 t100 % elektrisch, 4 × 4 RadnabenmotorenZugkraft 20 kN, 4,5 t Eigengewicht, ± 45° Knicklenkung
2-Wege-Robot VLEX 40bis 600 t100 % elektrisch, 4 × 4 RadnabenmotorenZugkraft 40 kN, 10 t Eigengewicht, ± 35° Knicklenkung
Schwerlasttransportwagenbis 300 t Traglastprojektspezifischfür Schrottkörbe, Brammen, Coils
Schiebebühnenbis 200 t Tragfähigkeitprojektspezifischbis 36 m Länge, versenkt oder überflur

Pos. 08 — Ihre Ansprechpartner

Rangiertechnik

Christian Langner

Senior Sales Manager Rangiersysteme
Telefon: +49 7134 52 139
E-Mail: christian.langner@vollert.de

Michael Spohn

Senior Sales Manager Transportwagen und Schiebebühnen
Telefon: +49 7134 52 465
E-Mail: michael.spohn@vollert.de